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https://www.hna.de/lokales/hofgeismar/altenhilfe-fordert-neue-diskussion-um-standort-kreisklinik-hofgeismar-13522803.html?fbclid=IwAR1HeIEbk32keCgiPxJ1QYtBA7sSgZKx3mxLV1rAcrTA8Oa5jxpkCGwMMMc

Gemeinsam am Krähenberg?

Altenhilfe fordert neue Diskussion um Standort der Kreisklinik Hofgeismar

HNA, 05.02.20 08:00

Der Krähenberg in Hofgeismar: Unten rechts ist das Krankenhaus Gesundbrunnen zu sehen. Die Ev. Altenhilfe bringt für das Areal wieder einen gemeinsamen Standort mit der Kreisklinik ins Gespräch. 
© Thomas Thiele
 

Die Evangelische Altenhilfe Gesundbrunnen fordert eine neue Diskussion um den Standort für einen Neubau der Kreisklinik in Hofgeismar.

Die Geschäftsführung des Ev. Krankenhauses Gesundbrunnen und der Altenhilfe als Träger würden ihre große Bereitschaft erneuern,
über einen gemeinsamen Standort der beiden in Hofgeismar ansässigen Krankenhäuser und damit über ein regionales Gesundheitszentrum zu verhandeln.

„Die Ev. Altenhilfe, die als Kooperationspartner für die Kreisklinik im Gespräch ist, möchte Planungen mittragen, die allen Beteiligten gerecht werden“, erklärt Ralf Pfannkuche, kaufmännischer Vorstand am Gesundbrunnen, in einer Pressemitteilung. Er fordere die politisch Verantwortlichen auf, die Standortdiskussion erneut zu führen.

Stadt weist Kritik zurück

Der Hintergrund: Nach den Plänen der Gesundheit Nordhessen soll der Neubau der Kreisklinik Hofgeismar an der Grebensteiner Straße entstehen. Um den Standort hatte es zahlreiche Diskussionen gegeben – und zuletzt ist die Debatte wieder aufgeflammt. 

Wie berichtet, gibt es im angrenzenden Gewerbegebiet eine Gruppe von Unternehmern, die angesichts neuer Lärmvorschriften wegen der nahen Klinik um den Fortbestand ihrer Betriebe fürchten.

Die Stadt hat die Kritik gegenüber unserer Zeitung zurückgewiesen und spricht grundsätzlich von einem Bestandsschutz für das Gewerbe, das jetzt schon dort angesiedelt sei, und einem ganz normalen Bebauungsplanverfahren.

Die Ev. Altenhilfe bringt nun wieder einen Standort am Krähenberg für den Neubau der Kreisklinik ins Gespräch. Dort betreibt die Altenhilfe eine Spezialklinik für Altersmedizin und Neurologische Frührehabilitation. 

Pfannkuche: "Krähenberg bietet gute Voraussetzungen"

105 Betten stehen nach ihren Angaben dort im geriatrischen Bereich zur Verfügung, zusätzlich biete man 20 Plätze in der geriatrischen Tagesklinik. Im neurologischen Bereich seien es 25 Betten.

„Der Standort Krähenberg im Stadtteil Gesundbrunnen bietet gute Voraussetzungen“, sagt Pfannkuche. „Zum einen gibt es eine gute Verkehrsanbindung, zum anderen bestehen keinerlei Kollisionen mit den Interessen der direkten Nachbarschaft.“ 

Im Gegenteil: der Klinikbetrieb würde sich mit dem Diakonischen Aus- und Fortbildungszentrum für Pflegeberufe, den vier Alten- und Pflegeheimen des Trägers und dem Gästehaus der Ev. Akademie ergänzen, schreibt der Geschäftsführer weiter.

„Die unmittelbare räumliche Nähe beider Krankenhäuser in Hofgeismar zueinander ist unbedingt erstrebenswert, ja unumgänglich, wenn langfristig ein optimaler Nutzen für alle entstehen soll“, greift Ina Bäcker, Geschäftsführerin des Ev. Krankenhauses, frühere Argumente wieder auf.

 

Autor

Matthias Müller

Matthias Müller

Seit 2003 bei der HNA, Redaktionsleiter Hofgeismar. In seiner Freizeit gerne als Wanderer und Fotograf unterwegs.



https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/106315/Online-Petition-gegen-Oekonomisierung-des-Gesundheitswesens?fbclid=IwAR2Ue5UtKimercMF6v_Op1jLdNeF3hbo68EZVeum6B1RMYa-9GHVE7_1NLQ
 


https://www.openpetition.de/petition/online/stoppt-das-krankenhaussterben-im-laendlichen-raum?fbclid=IwAR3zQAmFbTXmCMsAYTZvxB6V0oVD3t0z-GEgSwOVXWbg17nkp16qmm3GFzM
 

 

Leserbrief unseres Fraktionsvorsitzenden S. Dworak an die HNA zu deren Berichterstattung über die Kasseler Verkehrproblematik

Es ist erstaunlich, wie intensiv sich die HNA Anfang Januar in mehreren Ausgaben mit der Verkehrssituation in Hofgeismar beschäftigte, aber nur per kleiner Randnotiz berichtete, dass die Stadt Kassel den achten Platz in einem aktuellen und bundesweiten Stau-Ranking belegt. Ich vermisse den investigativen Journalismus, der kritisch hinterfragt, wie es soweit kommen konnte und wie sehr sowohl die Bewohner/innen der Stadt Kassel wie auch die täglichen Berufspendler/innen darunter leiden. Warum berichtet die HNA nicht kritisch über die eklatanten Versäumnisse der Verkehrspolitik im nördlichen Landkreis Kassel? Was nützen der Ausbau der B83 und die neuen Ortsumgehungen, wenn sich der Verkehr alltäglich an der Kasseler Stadtgrenze staut. Um 28 Prozent verlängert sich laut aktuellem Stauranking die tägliche Fahrtzeit in Kassel. Damit vergrößert sich auch der Ausstoß von Feinstaub, Stickoxiden etc. Da klingt es wie Ironie, dass die Stadt Kassel den Kraftfahrzeugverkehr als Hauptverursacher der Luftschadstoffe verurteilt, aber gleichzeitig für Staus und erhöhten Schadstoffausstoß verantwortlich ist, weil sie kontinuierlich Straßen im Stadtgebiet zurückbaut und zusätzlich den Verkehr durch ungünstige Ampelschaltungen ausbremst. Mangels Alternativen sind die Bewohner/innen des nördlichen Landkreises Kassel täglich gezwungen, die Kasseler Innenstadt zu queren, um Autobahnen und Arbeitsstätten zu erreichen. Leider ist der ÖPNV für Viele keine Alternative, zu dünn sind dessen Netz, zu lang und unverlässlich die Fahrtzeiten und zu teuer die Fahrpreise. Jetzt rächt es sich, dass jahrzehntelang alle Pläne für eine Kasseler Ortsumgehung blockiert wurden. Vielleicht bietet das aktuelle Vorhaben der Bahn, die Kasseler Nordkurve zu bauen, auch eine Möglichkeit, eine Umgehung für den Kfz-Verkehr parallel zu den Gleisen zu realisieren. Aber erster Widerstand formiert sich schon dagegen. Also stauen wir weiter und starren weiterhin auf unsere Kirchtürme.
Stefan Dworak, Hofgeismar

 


AfD: Als hätten sie schon die Macht

Nichts ist im Bundestag seit dem Einzug der AfD wie vorher. Viele Abgeordnete fürchten um die Demokratie – aber niemand hat eine Strategie gegen die Verrohung.
Von
 
https://www.zeit.de/2020/02/afd-bundestag-umgangsformen-politische-kultur?fbclid=IwAR1mRpkTuEgiMVgllyYOdPHwQ1suZOs8GtJ9gFgvMfp0gEAyEMUzosGUxhM

Dieser Artikel passt zu unseren gemachten Beobachtungen bei der AfD-Versammlung in Hombressen vergangenes Jahr, über die hier berichtet wurde.
 

 
Ein paar Wünsche für das neue Jahr:
  • Transparenz in der Planung zum  Klinikneubau!
  • Nachhaltigkeit in allen Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung!
  • Ein fairer Kommunalwahlkampf!
  • Eine Stadtverwaltung, die Dienstleister der Bürgerinnen und Bürger ist!
 
Finden Sie sich hierbei wieder?
Kommen Sie doch mal bei einer unseren immer öffentlichen Versammlungen unverbindlich vorbei…
 
 

Hochinteressante Denkansätze, die allen Kommunen helfen könnten. Ob sich die Politik aber mit
Amazon & Konsorten anlegt?



Rechtspopulisten starteten Probelauf
AfD traf sich im Bürgerhaus Hombressen
Ohne große Werbung richtete der AfD-Kreisverband Kassel am 18.10.2019 eine Veranstaltung zum Thema deutsche Außenpolitik im Bürgerhaus Hombressen ab. Wahrscheinlich aus Angst vor Gegendemonstranten wurde auf die Veranstaltung lediglich am selben Tag in der Lokalzeitung hingewiesen – von deren Homepage und Facebook abgesehen.
Vor dem Bürgerhaus warteten zwei Einsatzfahrzeuge der Polizei, den Eingang überwachten zwei schwarz gekleidete „Ordner“.
Letztlich viel Lärm um Nichts, denn von Gegendemonstranten (leider) keine Spur. In das Bürgerhaus selbst verirrten sich lediglich 34 Gleichgesinnte – und 4 Bürgerinnen und Bürger, die der Veranstaltung kritisch gegenüberstanden. Erfreulicherweise kam – abgesehen von unserem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden und Hombresser Urgestein Jürgen Knauf – keine einzige Person aus Hombressen. Auch aus der Kernstadt war nur eine Person auszumachen, alle anderen waren nicht aus Hofgeismar.
Und hier stellt sich die erste wichtige Frage zu dieser Veranstaltung: Wieso wurde der AfD – am Ortsbeirat vorbei – von der Stadtverwaltung diese Örtlichkeit zur Verfügung gestellt? Man hätte dies ohne Angabe von Gründen auch ablehnen können. Viel Kommunen bundesweit sind schon so verfahren. Man mag einwenden, die AfD sei eine –vermeintlich- demokratische Partei, der man das nicht verwehren könne. Allerdings betrachten das eben viele Gemeinden anders und sehen sie als eher rufschädigend an. Nicht so leider die Hofgeismarer Stadtverwaltung!
In der Begrüßung des Karlshafener AfD-Vorsitzenden Florian Kohleweg verstieg sich dieser zu der Behauptung, seine Partei sei die einzige Grundgesetz-treue in Deutschland. Eine solche Aussage angesichts der massenhaften, die Menschenwürde mit Füßen tretenden, Verbalentgleisungen quer durch die Landesverbände der gesamten Republik, war an Dreistigkeit kaum zu überbieten.
Aber dies war erst der Anfang: Was die beiden niedersächsischen Bundestagsabgeordneten Hampel und Kestner in ihren Vorträgen zum Thema „Alternative Außen- und Verteidigungspolitik im deutschen Interesse“ dem dankbaren Publikum an rechten Plattitüden der Marke „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“ präsentierte, war bei aller politischen Toleranz kaum zu ertragen. Das geifernde Grüppchen Publikum bejohlte die Forderung nach dem Abzug der Bundeswehr von jeglichen Auslandseinsätzen – da sie letztlich keinen deutschen Interessen dienten. Auslandseinsätze sind durchaus diskutabel – allerdings nicht wegen einer solch nationalistischen Begründung abzulehnen.
Womit wir zur zweiten wichtigen Frage kommen: Hat Hessen keine AfD-Abgeordneten? Es mutete schon sehr seltsam an, als die oben genannten zwei Herren wie ein Alleinunterhalter-Duo das „Lied der Niedersachsen“ schmetternd den Saal betraten. Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten…
Dritte und letzte Frage: Wie ist dieser Abend zu bewerten? Eins ist zumindest klar: Der Schoß ist fruchtbar noch... (B. Brecht)


 



Auf zwei Dinge sei kurz hingewiesen:

1. Es ist erfreulich, dass die Lokalpresse beim Verfassen eines Artikels auf diese Homepage zurückgreift.

2. Zum Thema "Gescheiterte Parlamentsverkleinerung"  in der Stadtverordnetensitzung vom Montag, dem 21.10.19 brauchte die HNA bis Freitag dieser Woche.
Hier gab es eine Nachricht dazu schon in der selben Nacht (s.u.).
Natürlich haben Print-Medien eine etwas längere Vorlaufzeit, jedoch sind vier Tage eine sehr lange Zeit, wenn nicht einmal zusätzliche Statements oder Ähnliches eingeholt wurden. (Man kann sicher sein, dass es in der Hofgeismarer Mehrheitsfraktion ordentlich brodelt. Dies war schon in der Sitzung unüberhörbar.)
Hier muss sich ein Print-Medium an die eigene Nase fassen, wenn es um sinkende Auflagenzahlen geht...

 




EILMELDUNG

Heute gab es eine Sternstunde der Demokratie im Hofgeismarer Stadtparlament:

Der Antrag zur Verkleinerung des Parlaments, getragen von SPD und CDU, der zu Lasten der kleineren Parteien und Wählergemeinschaften gegangen wäre, verfehlte knapp die notwendige Zweidrittel-Mehrheit.
Drei Abgeordnete der SPD stimmten gegen die Parteilinie - und damit für eine lebendige Demokratie.
Danke dafür.
Mal sehen, was die Zeitung berichtet ...
... und welche Nachbeben das noch hat.

 

(Darf gerne geteilt werden! 😉)

Hier der entsprechende Redebeitrag zu dem gescheiterten SPD-/CDU-Antrag
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
leider wird in der schriftlichen Begründung des vorliegenden Antrags nicht der wahre Grund genannt, warum SPD und CDU die Stadtverordnetenversammlung verkleinern wollen. Immerhin haben Sie den tatsächlichen Grund – wenn auch nur beiläufig – in der mündlichen Erläuterung erwähnt.
Eventuelle Sparmaßnahmen – wie in Ihrem Antrag schriftlich begründet – können Sie jedenfalls nicht anführen. Denn es waren z.B. ausgerechnet SPD und CDU, die den WSD-Antrag, die Sitzungsprotokolle nur noch per Mail zu versenden, im Ältestenrat abgelehnt haben. Auch Personalkosten werden nicht eingespart, wenn für weniger Stadtverordnete die Sitzungsgelder und Aufwandsentschädigungen berechnet werden sollten. Oder wird dann in Folge auch in der Verwaltung Personal abgebaut?
Nein, der wahre Grund für Ihren Antrag ist, dass es Ihnen zunehmend schwerer fällt, Menschen für Ihre Politik zu begeistern und aktiv für Ihre Parteien zu engagieren. Deshalb soll das Stadtparlament verkleinert werden, damit Sie Ihre Wahllisten für die nächste Kommunalwahl auch tatsächlich füllen können. Und das fällt nun mal wesentlich leichter, wenn weniger Stadtverordnete gewählt werden müssen.
Ihr Antrag, sehr geehrte Damen und Herren, ist jedoch auch eine Kapitulation vor der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung, die besonders die sogenannten Volksparteien, also SPD und CDU maßgeblich mit zu verantworten haben. Es waren CDU und SPD, die in den letzten Jahrzehnten die HGO maßgeblich inhaltlich gestaltet haben. Und jetzt beklagen Sie sich über die Möglichkeiten, die die HGO uns gewährt?
Tatsächlich erweisen Sie der HGO und sich selbst einen sogenannten Bärendienst, weil Sie mit Ihrem Antrag der Demokratie schaden, indem Sie die Meinungsvielfalt reduzieren wollen.
Kennen Sie eigentlich das Parteiengesetz? Der § 1 (2) beschreibt ausführlich die verfassungsrechtlichen Aufgaben der Parteien, wegen derer sie übrigens auch finanziell vom Staat gefördert werden. Dieses Gesetz besagt u.a., dass Parteien die Teilnahme der Bürgerinnen am politischen Leben fördern und befähigte Bürger zur Übernahme öffentlicher Verantwortung heranziehen sollen.
Aber gerade die Teilnahme am politischen Leben gestaltet sich zugegebenerweise schwierig, wenn meistens in kleinen Zirkeln und hinter verschlossenen Türen beraten wird. Ja, Demokratie, vor allem das Ringen um Kompromisse kann anstrengend sein! Aber wenn ich so richtig überlege: Wann haben Sie uns jemals eine wirkliche Kompromisslösung angeboten? Hier wurde doch in den letzten Jahren, egal ob unter CDU- oder SPD-Führung immer nur durchregiert.
Das sind die tatsächlichen Gründe, warum die Bürger politikmüde sind und sich nicht bei Ihnen engagieren wollen. Die derzeitigen Wahlergebnisse sprechen da eindeutige Fakten aus? Aber vor allem die aktuelle Shell Jugendstudie erschreckt mich, die besagt, dass vor allem viele 12- bis 27-Jährige populistischen Mythen und Verschwörungstheorien aufsitzen.
Diese Entwicklungen haben vor allem Ihre Parteien, die CDU und SPD, zu verantworten.
Doch anstatt sich diesen Aufgaben zu stellen und noch aktiver auf die Bürger zuzugehen, wollen Sie sich noch mehr aus der Öffentlichkeit zurückziehen und Ihre gesetzlichen Aufgaben straffällig vernachlässigen.
Das machen wir nicht mit! Wir wollen die Meinungsvielfalt nicht eingrenzen, viel mehr wollen wir transparente Dialoge und mehr Bürgerbeteiligung. Deshalb werden wir Ihren Antrag nicht unterstützen.
Vielmehr fordere ich Sie auf, noch einmal in sich zu gehen, ob Sie diesen Antrag wirklich durchsetzen wollen!? Jeder von Ihnen trägt heute Abend eine besondere Verantwortung, die sich auch stark auf die zukünftige politische Entwicklung in unserer Stadt auswirken wird. Deshalb beantrage ich hiermit eine namentliche Abstimmung zu dem vorliegenden Antrag.
 
S.Dworak                                                                                     21.10.2019



 


Am Freitag tagte - der Öffentlichkeit erst durch eine kurze Notiz in der HNA vom selben Tag bekannt - die AfD im Dorfgemeinschaftshaus Hombressen. Und das ohne Wissen des Ortsbeirats!

Aus diesem Grund diese Worte - den anwesenden drei WSDlern fehlten die nach dem, was da erzählt wurde.

Zur Problematik der Krankenhauspolitik
der GNH, Stadt und Landkreis Kassel
- Klinikschließung Wolfhagen, Neubau (?) Hofgeismar -
hier demnächst eine Stellungnahme der WSD...


 



Deshalb lehnt die WSD die Instandsetzung des Fachwerkgebäudes „Markt 5“ ab
Das Fachwerkgebäude am Markt 5 steht beispielhaft für die Finanzmisere, die in uns in den nächsten Jahren – weil auch selbstverschuldet – noch erheblich wehtun wird. Laut einer von der Stadtverwaltung bereitgestellten Auflistung aller Instandsetzungskosten hat die Stadt Hofgeismar bislang rund 240.000 EUR in das Projekt gesteckt. In dieser Aufstellung wurden allerdings nicht die Gelder berücksichtigt, die die Stadt für den Kauf des Gebäudes gezahlt hat und für das Wohnrecht des ehemaligen Besitzers bis heute noch monatlich zahlt. Da kommen noch einmal mindestens 200.000 EUR zusammen, wenn nicht sogar noch deutlich mehr. Fast 3 Millionen EUR soll die Instandsetzung insgesamt kosten, großzügig mit Fördermitteln vom Hessentag 2015 gesponsert. Dennoch muss die Stadt noch zusätzliche rund 600.000 EUR an Eigenmittel aufbringen.
Aus Sicht der WSD ist es schizophren, solch große Summen in ein einzelnes Haus in
vestieren zu wollen, während nur zwei Häuser weiter ein markantes, nicht weniger schönes Fachwerkgebäude verfällt, aus dem erst vor wenigen Wochen ein weiteres Lehmgefache gefallen ist. Zum Glück wurde niemand verletzt. Dem Marktplatz ist jedenfalls nicht geholfen, wenn nur ein einzelnes Gebäude aufwändig erhalten wird und andere dem Verfall preisgegeben werden.
Das Fachwerkgebäude Markt 5 ist ohne Zweifel ein beeindruckendes Gebäude. Aber ist es Aufgabe einer Kommune, ein solches Haus zu erhalten, vor allem vor dem Hintergrund, dass wir nicht wissen, wie wir zukünftig unsere Pflichtaufgaben finanzieren wollen!?
Zur Erinnerung: Wir müssen zeitnah die Kindertagesstätten um zwei Gruppen baulich erweitern, wir müssen dringend das Schwimmbaddach sanieren und wir sollen – so will es zumindest die SPD – eine neue Stadthalle bauen. Ja, auch dafür soll es wieder Fördergelder geben, aber keine 100 Prozent-Förderung!!! Das ist der Fluch der Fördermittel! Eigenmittel sind immer erforderlich, aber woher sollen die genommen werden – angesichts der sich ankündigenden Wirtschaftsflaute und der damit wegbrechenden Einnahmen!? Schon dieses Jahr wird der Finanzhaushalt der Stadt Hofgeismar voraussichtlich ein deutliches Defizit aufweisen, das sich in den nächsten Jahren noch vergrößern wird.
Auch die gesetzlich vorgeschriebenen Abschreibungen für das schließlich instandgesetzte Gebäude werden die zukünftigen Haushalte darüber hinaus belasten. Zugleich warten noch weitere Aufgaben, die zusätzliches Geld erfordern. Wir erinnern dazu nur an die ungeklärte Nutzung des alten Bahnhofgebäudes, oder die großzügige Zusage von SPD und CDU, für das neue Klinikgebäude auf die Erschließungsgebühren verzichten zu wollen, oder den Abriss der alten Stadthalle, sofern wir uns eine neue jemals leisten können sollten.
Die WSD hat schon vor dem Hessentag eine Instandsetzung des Gebäudes Markt 5 aus Kostengründen abgelehnt. Ein alternativer Vorschlag von uns, nur die Fassade zu erhalten und dahinter ein modernes und preisgünstigeres Gebäude zu errichten, wurde brüsk von SPD und Stadtverwaltung abgelehnt. Jetzt ist leider genau das eingetreten, was wir prognostiziert haben! Die Kosten explodieren und die Stadt wird  finanziell überfordert. Und der kleine Bürger darf es bezahlen!
Deshalb haben wir vorgeschlagen, das Gebäude alternativ zu verkaufen – symbolisch für einen Euro! Der Argumentation das Projekt umzusetzen, weil die Stadt schon 240000 EUR investiert habe, können wir nicht folgen. Wie sagt der Volksmund: 600000 EUR haben oder nicht haben. Wir wollen diese 600000 EUR behalten und damit andere dringlichere Aufgaben finazieren, den Kindergarten erweitern und das Schwimmbad sanieren. Davon hätte die Bevölkerung einen Nutzen, aber nicht von einem Fachwerkhaus, das unverhältnismäßig viel Geld verschlingen würde und in dem letztendlich nur weitere Büros geschaffen werden.
Deshalb unterstützt die WSD dieses Vorhaben nicht!
 
Übersicht der Kosten
geschätzte Instandsetzungskosten: 2.980.600 EUR
soll bezahlt werden mit:  
1. Fördermittel vom Land Hessen: 2.150.000 EUR
2. Eigenmittel der Stadt Hofgeismar: 239.100 EUR
davon bereits gezahlt /
vertraglich gebunden:
834.600 EUR
Kaufpreis für Gebäude und Kosten Wohnrecht: mind. 200.000 EUR
Gesamtsumme: 3.180.600 EUR
 

(06.09.19)



Politikversagen in Nordhessen? Klinik-Aus in Wolfhagen Sep.2019

Im Jahr 2005 hat der SPD geführte Landkreis Kassel  die Kreiskrankenhäusern Helmarshausen,
Hofgeismar und Wolfhagen an die Gesundheit Nordhessen Holding AG übertragen. Mit 7,5 Prozent war der Landkreis Kassel nun an der GNH AG beteiligt. Somit hat die Politik (Kreistag Kassel) das Mitspracherecht völlig  aus der Hand gegeben. Das Gesundheitswesen zu privatisieren hat Vor- und Nachteile. Ein großer Nachteil ist, dass die demokratisch gewählten Entscheidungsträger  ihre Macht dem Management der GNH abgetreten hat. Eine Stärkung des ländlichen Raumes, wie von der Politik gefordert, sieht anders aus.
Bei Personalentscheidungen wie jetzt in Wolfhagen  muss man sich der Dominanz der neoliberalen gesundheitsökonomischen Ideologie beugen. Nun sind Entlassung, Personalabbau, oder manche nennen es auch Freisetzung von Mitarbeitern die Folge. Das die unzureichende Finanzierung der GNH nun wieder auf dem Rücken der Beschäftigten der GNH ausgetragen wird ist eine Unverschämtheit. Gute Gesundheitsversorgung mit rein betriebswirtschaftlichen Mitteln zu betreiben ist der falsche Weg.
Die Klinik in Wolfhagen müsse man schließen, weil kleine Krankenhäuser sich nicht rechnen, sagt der neue GNH-Chef Michael Knapp. Außerdem könnten alle Patienten in einer Fahrzeit von 30 Minuten von Wolfhagen aus zu einem Krankenhaus in der Nähe gelangen. In Hofgeismar sei das nicht der Fall. 
Die GNH die sich in einer Finanzkrise befindet wird trotzdem überleben. Am Ende wird der Steuerzahler zur Kasse gebeten und die demokratisch gewählten Politiker haben keine andere Wahl. In diesem Fall soll die Stadt Kassel, laut SPD Wolfhagen, eine Finanzspritze von 65 Mio leisten.

 











Gemeinsames auftreten der Freien Wähler auf dem Hessentag in Hofgeismar.
Mitglieder aus ganz Hessen sind am Stand vertreten. Von links: Elke Hennings (WSD Hofgeismar), Günter Linker (LK Vogelsberg), Ute Pötter (WSD Hofgeismar), Helmut Eberhardt, (Main Taunus), Walter Köhler (WSD Hofgeismar)




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WSD Mitglieder während der Klausurtagung am 31. Januar 2015 in der Stadthalle Hofgeismar.
Schwerpunkte waren, neben den aktuellen Hessentagsplanungen, der Haushalt 2015 und die zukünftige Ausrichtung der Wählergemeinschaft. Der Bürger und dessen Wille steht ganz weit oben auf Liste der Wählergemeinschaft. Sorgen bereitet der WSD das Defizit des Hessentages, dies wäre durch eine längere Vorbereitungszeit zu verhindern gewesen. Ausschreibungen und Planungen müssen unter Zeitdruck ausgeführt werden. Davon haben auch die Dienstleister, die die Stadt einkaufen muss Kenntnis. Das wiederum spielt den Anbietern bei der Preisgestaltung in die Karten. Stadtentwicklung, so der Tenor der Versammlung, darf nicht nur die Innenstadt betreffen. Das ISEK Programm kann dazu führen, dass die Stadtteile nicht genügend berücksichtigt werden. Hier gilt es die Infrastruktur aufrecht zu erhalten bzw. zu verbessern. Unter anderen muss der Fahrplan der Stadtbusse besser den Bedürfnissen der Bürger angepasst werden. Mit entsprechenden Anträgen in der Stadtverordneten-versammlung will man dafür Sorge tragen.

WSD nun auch auf Kreisebene vertreten.
Auf kommunaler Ebene bestehen viele eigenständige „Wählergemeinschaften“ und andere unabhängige Wählergruppen ähnlichen Namens, wie auch in Hofgeismar die WSD (Wählergemeinschaft Soziale Demokraten). In vielen Kreisparlamenten haben sich Zusammenschlüsse gegründet, welche die Interessen der kommunalen Organisationen auf Kreisebene vertreten. Im Sommer 2014 ist die WSD Hofgeismar dieser Gemeinschaft beigetreten. Im Landkreis Kassel treten diese unabhängigen Wählergemeinschaften als „Freie Wähler Landkreis Kassel“ auf. Seit der Kommunalwahl 2011 sind sie mit Dr. Bärbel Mlasowski (UFW Zierenberg), Albert Kauffeld (UWG Reinhardshagen) und Bruno Leck (FWG Schauenburg) dort im Kreistag vertreten.


 


Jürgen Knauf der Bürgermeisterkandidat der WSD

Foto: Thiele HNA



Hier wurde schon mal "Abgestimmt" zum Wohle der Badbesucher

Bei Badewetter geht's weiter....

Jürgen Knauf der Fraktionsvorsitzende der Wählergemeinschaft
Soziale Demokraten (WSD) wurde am Donnerstag, den 22. Mai 2014, einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten gewählt.
      

Wir Sind Da

Deshalb WSD!

Von der kommunalen Selbstverwaltung haben viele Wähler ein Idealbild, das nur wenig mit der Realität in den Rathäusern zu tun hat. Sie gehen dabei davon aus, dass kommunale Entscheidungen (fast) immer reine Sachfragen seien, die man nach rein verwaltungstechnischen Gesichtspunkten entscheiden könne. Die Wählergemeinschaft Soziale Demokraten (WSD) will die Bedürfnisse vieler Bürger nach einer rein„sachorientierten“ und dadurch harmonischen und ideologiefreien Kommunalpolitik realisieren. Im Mittelpunkt der politischen Arbeit der unabhängigen Wählergemeinschaft stehen die Themen, die insbesondere für den engeren Lebensbereich der Bürgerinnen und Bürger vor Ort von Bedeutung sind. Kindergärten, Straßen, Sport, Kultur und Vereine gehören hier ebenso zu den Themen wie Einkaufen, Verkehrsanbindung, Gewerbeentwicklung, Natur und Umwelt und vieles andere mehr.